music keeps me alive - musik und popkultur

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Michael Kiwanuka greift hier bei einem NPR-Tiny-Desk Konzert zur Gitarre und spielt eine Nummer auch auf einem Wurlitzer Elektro Piano, welches für seinen warmen, weichen Klang bekannt ist. Aus einer Wohnung in London spielt Kiwanuka, dessen Eltern aus Uganda stammen, fünf Nummern seiner beiden Alben „Love & Hate“ und „Kiwanuka“. Die ruhige Ausstrahlung des 33 jährigen Soul Musikers und sein Songwriting Talent kommen bei dem Video stark zur Geltung. Vor allem die Akkustik Version von „Cold Little Heart“ (Minute 13:20) überzeugt. Sein für dieses Jahr angesetztes Konzert in Wien wurde auf 2021 verschoben.

Set Liste:

  1. „Light“
  2. „Hard To Say Goodbye“
  3. „Hero“
  4. „Cold Little Heart“
  5. „Solid Ground“

Die fast 300.000 Aufrufe auf Youtube lassen die Schlußfolgerung zu, dass Michael Kiwanuka mit seiner Musik bereits eine große, breit gestreute und alle Altersklassen umfassende Fan-Base hat. Das 22 minütige Video versüßt etwas die Wartezeit auf mein Konzert-Highlight (sofern es stattfinden kann) des Jahres 2021.

Lightning Dust haben letztes Jahr mit ihrem vierten Longplayer-Album “Spectre” die Messlatte für Indie Alternative Songwriting hoch angelegt. Die Stimme von Amber Webber und die Instrumentierung von Joshua Wells haben mich auf die Band aufmerksam gemacht. Das Duo aus Vancouver hat nun in Corona Zeiten am 23. Juli 2020 eine EP auf dem Label Western Vinyl veröffentlicht.

Lightning Dust – the duo comprised of Amber Webber and Josh Wells – tends to thrive in the spirit of change. 2007’s self-titled
debut was a hushed, intricate folk affair, while 2009’s Infinite Light
found a middle ground between Suicide and Fleetwood Mac era pop. So when
they geared up to make the music that would become Fantasy, the pair
was looking for a new sonic stamp.
(Bandcamp)

Der Song “Material Life” (s. Video) klingt als würden die beiden während einer Autofahrt eine Pause an einem Motel einlegen, die Synths und Gitarren auspacken und dem Leben auf der Straße einen maßgeschneiderten Song anlegen. Der zweite Track “Busted Minds” ist für mich der eigentliche Höhepunkt der EP. Ein Schlagzeugrythmus peitscht die Nummer “straight forward” zu einem Höhepunkt der Wiederholung in der die Stimme von Amber Webber sich mit hochschraubenden Synthlines messen muß.

Die beiden Titel geben einen Vorgeschmack auf kommende Veröffentlichungen des Duos, welches sich immer wieder Gastmusiker einlädt und seit 2007 besteht.