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The Fade Beta – Yesterday’s Eden

Über The Fade Beta ist mir nicht mehr bekannt als dass ich letztens über dieses am 15. Dezember veröffentlichte Album gestoßen bin. Ein Duo (Dan &Xan Eden) welches auf den Soundpfaden von Boards of Canada wandert? Boards of Canada haben es zu ihren Glanzzeiten geschafft eine eigene Bandästhetik zu schaffen. Auf Facebook gibt es unter anderem. eigene Gruppen, die sich mit dem Sound von  BOC beschäftigen.

The Fade Beta schaffen es bei ihrer Liebeserklärung an den Sound der Schotten aber ebenfalls stark ein eigenes Klanguniversum aufzubauen. Der Sound des Duos aus Danbury (Connecticut) besteht aus Triphop angehauchte Beats die  dabei hinter dichten Klangteppichen verschwinden  um dann wieder aus dem Nebel der Synthlinien aufzutauchen. Auch die langgezogenen, auf Synthflächen aufbauenden Breaks vermitteln dieses starke Gefühl, dass ich auch bei Boards of Canada für mich entdeckt hatte. Vocal Samples die so klingen als würden sich Astronauten über ein technisches Problem in ihrer Raumkapsel unterhalten unterstützen den Schwebezustand der Nummern. Es ist dieser Sound der einen in die eigene Kindheit zurück-verschlägt, das Aufatmen innerhalb der Klangsphären ermöglicht und deshalb ist diese Musikästhetik für mich mit nichts anderem vergleichbar. Auch die Ästhetik ihrer Videos ist stark an jene von BOC angelehnt.

Das 1998 veröffentlichte “Boards of Canada” Album “Music has the right to children” gilt für mich immer noch als Referenzplatte für diesen speziellen Soundkosmos und ich bin froh dass ich letztens im Plattenladen eine Neuauflage des Albums erstehen konnte. Das Album von  Das Album Yesterday’s Eden von “The Fade Beta” kann digital auf Bandcamp erstanden werden. – Ein weiterer erwähnenswerter Musiker, der sich dieser speziellen “BOC-Klangkultur” verschrieben hat ist der aus Lille in Frankreich stammende Künstler CIALYN. Auch sein bereits im März diesen Jahres veröffentlichtes Album verschreibt sich der Klangästhetik von BOC. 

Swamp Dogg – Love, Loss and Autotune

Cher hat es gemacht, Kanye West macht es und Swamp Dogg? Swamp Dogg nutzt Autotune dazu, Gefühle von Verlust und Liebe und den Nuancen dazwischen abzubilden. Swamp Dogg hat hierfür Ryan Olson von der Band Poliça engagiert um ihn bei seinem Vorhaben zu unterstützen und gibt damit das Songwriting an einen Künstler ab, der mit Autotune so versiert arbeitet und eine Art barock ausgekleidete Neosoul-Ästhetik schafft, die es Swamp Dogg ermöglicht die Liedertexte mittels Autotune zu neuen Höhenflügen zu verhelfen.

Dabei ist Swamp Dogg, der mit bürgerlichen Namen Jerry Williams Jr. heißt, ein Meister der Irreführung. Der seit den 70er Jahren umtriebige Soulmusiker hat ja auch schon ein “Best Of”-Album mit lauter neuen Nummern veröffentlicht. Diesmal verschmelzen die Beats und Songs von Ryan Olson mit der gewichtigen Stimme von Swamp Dogg, es geht um die großen Themen wie Liebe, Verlust oder dem Alleinsein.

Album: Love, Loss and Autotune – Swamp Dogg

Release: 7. September 2018

Label: Joyful Noise Records 

“Swamp Dogg is a national treasure.” – Swamp Dogg

Brecon – Cairn EP

Das Musikprojekt ‘Brecon’ wurde von 2 angesagten Produzenten aus England mit jahrelanger Erfahrung ins Leben gerufen. Das Duo, bestehend aus Joe Farr und Will Brown verschmelzt introspektive Melodien mit Percussions und Harmonien. In der Klangwelt von Brecon merkt man, dass sie hier von einer härteren elektronischen Seite ihre Einflüsse beziehen. Es gibt musikalische Bezüge zu UK-Garage, Dubstep, House und Techno.  In Bezug auf Brecon sagt Max Cooper, Labelchef von Mesh Records: “Als ich Brecon zum ersten Mal hörte, war ich von etwas Neuem angetan” ‘Cairn’ von Brecon wurde am 16. August via Mesh veröffentlicht und ist eine Hommage an die Klänge des Vereinigten Königreichs.