Die griechische Synthesizer- und Effektgeräteschmiede Dreadbox hat schon Erfahrungen mit dem DSP und Softwarespezialisten Sinevibes bei diversen Kooperationen gesammelt. Nun bringt Dreadbox in dieser Zusammenarbeit vier neue Effektpedale auf den Markt.


Das Modell Darkness ist ein digitaler Reverb mit 32bit/44khz AD-Wandlung. Der Signalweg ist True Stereo. Die maximale Hallzeit beträgt 30 Sekunden und via Freeze Funktion läßt sich das Signal konstant halten. Der Pitch Shift, der zugeschalten werden kann, umfängt +/- 12 Halbtonschritte und mittels Hoch- und Tiefpass wird der Sound zusätzlich beeinflußt.


Das Lethargy Pedal zeigt sich als 8-Stage-Phaser, dessen LFO mit Square- und Triangle- Wellenform moduliert. Dies erzeugt einen eingängigen Vibratoeffekt der vor allem Besitzern von (modularen) Synthesizern eine Freude bereiten kann. CV Eingänge sind ebenfalls vorhanden um die bis 110 Hz reichende Modulation zu erweitern.


Mit Kinematic hat Dreadbox einen Kompressor mit Envelope Follower nebst analogen VCAs für eine extern per CV steuerbare Filterung und Lautstärkeanpassung entworfen. Das Filter arbeitet in zwei Betriebsarten. Einmal als Frequenz–Band-Boost-Filter, zum anderen als klassischer analoger Kompressor und verleiht unter anderem dem Sound einer Drummachine den richtigen Kick.


Raindrops wird ein Stereo-Delay, welches in unterschiedlichen Modi arbeitet und eine Looping-Funktion bereit stellt. (Weitere Informationen darüber fehlen noch.)

Die Modelle “Darkness”, “Lethargy”, “Kinematic” und “Raindrops” fallen durch ihre gleiche Bauweise zu ihrem seit längerem erhältlichen Kollegen dem Dreadbox Komorebi auf. Die im japanisch angehauchten Design gestalteten, in Griechenland gefertigten, farbenfrohen Effekpedale machen sich gut in jeder Effektkette und obwohl Dreadbox die Pedale scheinbar in erster Linie für Synthesizer-Nutzer entwickelt hat, können die meisten auch als Bass- und Gitarreneffekte genutzt werden. Die Preisspanne der Geräte liegt bei 180,- bis 260,- Euro.

Links: Dreadbox | Sinevibes