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Aiko Aiko – Radical Nopinion

Aiko Aiko, bestehend aus Nada Aiko und Pascal Holger bezeichnen ihre Musik selbst als eine Art von „Deep Pop“. Für das aktuelle Album haben Sie sich auf einen eher düsteren musikalischen Pfad begeben, ohne die eigene Identität ihrer Musik dabei in Frage zu stellen. Eine Mischung aus Einflüssen von KünstlerInnen wie Björk oder Soap & Skin, sind Aiko Aiko dabei den Klangteppich die ganze Zeit über im sphärisch Unkonkreten zu halten. Dabei entstehen fein austarierte, mitunter mystische Nummern wie „Dans La Forêt“, die schon über 7 Minuten lang sein können. „Radical Nopinion“ könnte der Soundtrack einer Großstadt sein, nebenbei werden die cineastischen Kompositionen mit viel Violine (Daniel Weltlinger) und Cello (Lukas Lauermann) unterlegt.

„Aiko Aikos vielschichtiger, cineastischer und mitunter klassischer kompositorischer Zugang schöpft aus vielen stilistischen Quellen und bewegt sich gerne abseits der abgetretenen musikalischen Pfade, wenn es um Songlängen und -struktur und Taktarten sowie dramaturgische Wendungen geht. In erzählerischen Collagen aus vertonten Bildern und Szenen werden vielfältige Elemente poetisch miteinander verwoben, ergänzen oder widersprechen einander, und verschmelzen zu einem großen Ganzen aus Bedeutung und Klang.“

Aiko Aiko Press Sheet

Das Video zur Single „Al Lat“ beginnt mit einer Ansicht der Erde aus dem All um dann in die Fantasiewelt einer mystischen Figur abzutauchen. Dabei enstehen symbolträchtige Bilder eines „nicht weltlichen“ Wesens das sich zum Rhythmus der Musik bewegt, immer wieder durch VHS-Kassetten Collagen-Schnipsel durchbrochen, wird damit auch der emotionale Höhepunkt der Nummer, ein Breakbeat behafteter Teil unterlegt. Zuletzt bricht eine Person durch eine schwarze Blockade um dann in eine Art Sonne zu stürzen.

Das Album „Radical Nopinion“ wurde am 7. Oktober 2021 bei dem französischen Label WHALES RECORDS veröffentlicht und ist über die gängigen Streamingportale abrufbar. Nebenbei gibt es eine limitierte Auflage von Kassetten und CD’s via der Bandcamp Seite des Wiener Duos.

Telquist – Wild Haired Album Review

Geprägt durch verschiedene Musikstile und Erfahrungen in mehreren Bands & Formationen verwirbelt der Regensburger Sebastian Eggerbauer mit seinem Soloprojekt „Telquist“ eingängige Popsounds mit frischen Elektroklängen. War sein Stil auf dem Vorgängeralbum „Strawberry Fields“ aus dem Jahr 2017 noch stark von Reggae beeinflußt, verschmelzen auf „Wild Haired“ elektronische Klänge mit Gitarrenriffs und Synthesizern zu einem Popkonglomerat, das zum wiederholten Hören anregt.

Die erste Nummer „Low Flying Birds“ gibt schon gleich mal die Richtung des Albums vor. Vom Gesang, der immer wieder in einer Art Sprechgesang á la Matt Shultz von „Cage The Elephant“ mündet, bis zum eingängigen Refrain wird Pop als Genre hochgehalten, erweitert den angestaubten Begriff durch gekonnte Verwendung verschiedener Instrumente und elektronischer Klänge. Die Single „Mojo“ schlägt in dieselbe Kerbe.

Pop wird hier zwar nicht neu erfunden aber wäre das Genre ein Zimmer, wäre es frisch gestrichen und stilvoll eingerichtet. Es scheint, als sei Sebastian Eggerbauer mit Unterstützung seiner Band nun in seinem eigenen Soundkosmos angekommen und hat sich dort gemütlich einrichtet. „Chills“ geht vom Rythmus das Ganze langsamer an, kann als Ballade verstanden werden und auch hier ist der Refrain, die Hook das stilprägende Element. Das Songwriting scheint auf dem ersten Blick sehr klassisch ausgerichtet zu sein, aber das erweist sich bei der Qualität der Songs als gegebene Realität, und spiegelt die akribische Arbeit hinter dem Album wider.

Sebastian Eggerbauer alias Telquist ist ganz unverhofft in das professionelle Musik-Geschäft gestolpert. Jahrelang spielte der Regensburger in verschiedenen Bands Reggae, Ska und Indie, bis ihm die Genregrenzen zu eng geworden sind. Als Solo-Künstler Telquist folgt er seinem Bauchgefühl und produziert eingängigen Indie-Pop aus einem bunten Mix an Einflüssen.

diffusmag.de

Die Corona Krise hat den Releasetermin des Albums immer wieder nach hinten verschoben, auch diese Zeit hat Sebastian Eggerbauer geprägt und so beschreibt er in einem Feature vom Bayerischen Rundfunk auch immer wieder Selbstzweifel eines ernstzunehmenden Künstlers, der sich selbst aber nicht zu ernst nimmt. Die Nummer „Fun“ klingt im ersten Moment nicht nach Fun, das eingesetzte Voice Sample umschmeichelt den Song und auch hier funktioniert die Hook und der Song wird im letzten Teil von Drumsounds erweitert. „Cheesy Cars“ erzählt anscheinend von einfachen Tagen, man denkt an einen Cabrioletausflug mit Weizenfeldern links und rechts der Fahrbahn. Sowieso zeigen die Bandmitglieder von „Telquist“ und ihr Sänger ein Gespür für die Gefühlswelten einer jungen Generation, die in Corona Zeiten etwas ins Hintertreffen gelangt ist. „High und Low“ umspült die eigenen Ohrmuscheln und der Gesang von Sebastian Eggerbauer, die Synthline enwickelt eine Eigendynamik, ist erhaben, verschmilzt mit dem Song durch Effektfilter verzerrt um in der Hook wieder an Fahrt aufzunehmen.

Telquist – Album Cover

Das zweite Album der Band erweist sich als ein in sich stimmiges Ganzes und öffnet jenen Raum, der eingefahrene Hörgewohnheiten mit Leichtigkeit durchdringt. Das elf Nummern umfassende Album, beinhaltet kleine Pophymnen ohne zu dick aufzutragen, ist sensibel instrumentalisiert, verwaschen im Stil und definitiv frischer als manche Sommerbrise. „Wild Haired“ wurde am 4.6. 2021 nach mehreren Verschiebungen bei Warner und dem Label „Blickpunkt Pop“ veröffentlicht. {Featured Image: © Luzia Schreiner.}

Attwenger – Drum

Attwenger- Drum

Sprachkunst á la H.C. Artmann und Ernst Jandl, mehr elektronische Beats und verzerrte Ziehharmonika von der einen Hälfte von Attwenger, Hans-Peter Falkner, das macht das neue Album „Drum“ der österreichischen Band aus. Attwenger geben mit ihrem „Stanzl-Punk“ aktuellen (auch politischen) Themen eine Bühne, umschreiben gesellschaftliche Zustände aber lieber als sie direkt zu bennen. Damit ist das Duo in ihrer Anti-haltung auch auf ihrem 10. Studioalbum kratzig und thematisch aktuell wie eh und je. Sie arbeiten sich erfrischend an der Realität der anderen ab und geben ihrer Musik jene Schärfe, da sie die Banalität des Alltags wie durchs Brennglas betrachtet in ihrer in Mundart gehaltenen Texten verdichten. Identität, Normalität – Was ist das? Sind das in Stein gemeißelte Wahrheiten oder sind sie genauso konstruiert wie vieles andere?

Mit gutem negativem Gefühl gegen den missliebigen Status quo: Attwenger sind zurück und packen das Kind bei den Hörnern.

der Standard.at

„i mog diese leid ned | diese leid meng ned mi.“ in der Nummer „leider“ bringt Markus Binder das Credo der Band auf den Punkt. Eingerahmt in die Schublade der „Neuen Volksmusik“ versteht es Attwenger wie keine andere österreichische Band, ähnlich wie Karikaturen von Deix, zu polarisieren. Intensive Seelenschau ist Programm. Das Gemüt der Leute, die sich gerne über ihre scheinbare „Normalität“ identifizieren stehen bei den Texten von Markus Binder gerne im Zentrum und bietet jene Projektionsfläche an der sich Attwenger musikalisch wie textlich gerne abarbeitet. Obwohl sie auf jedem Volksfest auftreten könnten sind Attwenger doch eher auf den alternativen Bühnen inkl. dazugehörigem (linkem) Publikum zuhause.

Manchmal kann man sich fragen wie sich M. Binder die immense Menge an Text merken kann. Seit 30 Jahren gehören Attwenger zur Musiklandschaft des kleinen Landes, welches oft als „Insel der Seeligen“ beschrieben wird. Das „seelige Gemüt“ wird von Attwenger aber gerne auseindergepflückt, die Mainstreamgesellschaft kritisch hinterfragt. Lieder wie „a wenig weniger“ in dem es um das sich immer schnellere drehende Rad der Gesellschaft geht, wo man unweigerlich mit muß, wenn man „es schaffen“ will, zeugen davon, denn für Attwenger gibt es die Wahl. Macht man mit oder nicht. Man hat natürlich auch die Möglichkeit die Musik von Attwenger zu mögen oder nicht, wer sich aber auf Sound & Texte der Band einläßt wird sich dabei immer wieder ertappen mit dem Kopf oder den Füßen mitzuwippen.

„drum kann ein trumm, d.h. eines dieser trümmer sein, die plötzlich im weg stehen, womöglich in form einer überdimensionalen rübe, und sei es nur eine virtuelle, aber sei‘s drum. hier ist sowieso alles konstruiert.“

Markus Binder

Soundtechnisch bleiben sich Attwenger treu, schnelles Schlagwerk, verzerrte Zieharmonika – durch Verstärker gejagt sind Erkennungszeichen der wohl progressivsten österreichischen Vertreter der neuen Volksmusik. Live sind sie sowieso ein Erlebnis. Das Album „Drum“ ist am 14. Mai 2021 bei Trikont erschienen, kann aber auch via Homepage der Band bezogen werden.

Bygone Dreams – The Fade Beta

The Fade Beta – Bygone Dreams

Atmosphärische Intro’s und Outro’s, schleppende Beats im „BoC“-Gewand, das ist der Klangkosmos von ‚The Fade Beta‘. Ein Klangteppich, der mich immer wieder emotional bewegt, da unweigerlich eigene Kindheitserinnerungen damit verknüpft sind. ‚Bygone Dreams‚ erfüllt diese Konnektivität wie das Vorgängeralbum ‚Yesterday’s Eden‘ auf einprägsame Art und Weise. Nummern wie ‚The Chemicals‘ mit ihren eingefadeten Voice-Samples die scheinbar aus dem Meta-Off des Songs wellenförmig durch den Track hindurch ab- und auftauchen lassen eine Handschrift erkennen, die sich nahe am Soundkosmos des Warp-Label Acts ‚Boards of Canada‘ orientieren und dennoch kann man als eingeschworener Fan dieses Stils mit Wiedererkennungswert davon nicht genug bekommen. Die eingeschriebene Klang-DNA schlägt auch beim Track ‚Diving Accident‘ vollends durch. Düstere Synthflächen, Snare Drumsounds die wie unter Wasser aufgenommen scheinen sind die markanten Stilelemente des Songs. Der/die KünstlerIn, von der wenig bekannt ist außer dass er/sie aus Amerika stammt, schafft eine Art der musikalischen Ästhetik die in Form und Funktion besteht, starke Anleihen am Soundkosmos des bekannten großen Bruders BoC nimmt und trotzdem für sich selbst und aus sich heraus zum Hörer/der Hörerin spricht.

The Fade Beta – The Great Divide

Auch die Ästhetik des Videos zum Song ‚The Great Divide‘ schlägt in dieselbe Kerbe. Eine aufgehende Sonne im Lo-Fi Filter, dann Aufnahmen, die mit einer Super-8 Kamera aufgenommen scheinen, ein Junge der durch die Gegend streift, Nahaufnahme einer Blume mit Schmetterling. Die Leichtigkeit der Jugend wird hier auf spezielle Weise dargestellt und erinnert einen an die eigenen unbeschwerten Zeiten, in denen vieles von einem Gefühl der Magie und des Zaubers umgeben war. Das 17 Tracks umfassende Album ‚Bygone Dreams‚ wurde am 3. Mai 2021 veröffentlicht und kann bei Bandcamp in digitaler Form erworben werden. Für Fans des Sounds von ‚Boards of Canada‘ eine uneingeschränkte Empfehlung auch wenn das Album mit seiner Trackfülle manchmal zu oft die immergleiche Ästhetik beschwört und sich Songstrukturen oft ähneln. Eine Reduktion des Releases auf 9-10 Nummern hätte dem Album gut getan.

„Vertigo Days“ – das aktuelle Album von The Notwist

Sie sind wohl irgendwie Lieblinge des Feuilletons, ihre Musik ist einprägsam aber auch etwas ungreifbar. Die Texte ecken nirgends an, wollen beim ersten oberflächlichen Hören einfach gefallen. Doch es gibt wenige Bands die ihrer Musik jene Kraft verleiht, dass man sich sehr eindringlich z.B. musikwissenschaftlich mit dem Gehörten beschäftigen kann, andererseits den Sound von „The Notwist“ auch irgendwie nebenher genießen kann. Beim Home Office, während man im Internet surft oder während man zum Beispiel am Sofa ein Buch liest. Die Musik von The Notwist, einer Band gegründet im oberbayrischen Weilheim kann auf mehreren Ebenen überzeugen, hat wie auf dem neuen, im Jänner veröffentlichten Album „Vertigo Days“ magische Momente und eine einprägende Musikmelodie, nicht nur deshalb weil die Tracks einem Mixtape gleich nahtlos ineinander übergehen. Unter COVID-19-Bedingungen weitgehend über Internet produziert, wirkten dennoch zahlreiche Gastmusiker mit. Darunter befinden sich Kooperationen mit Saya Ueno von der japanischen Band Tenniscoats oder mit der Argentinierin Juana Molina bei der Nummer „Al Sur“ im letzten Drittel des Albums.


Das 14 Nummern umfassende Album ist das erste nach 6 Jahren Pause der Band, deren Mitglieder jene Zeit nicht nutzlos an sich vorüberschreiten ließen sondern in anderen Musikprojekten ihrer Kreativität freien Lauf ließen. Es ist also nicht verwunderlich, dass „Vertigo Days“ auf einem breiten, vielseitigen musikalischen & humanistischen Fundament steht. Weilheim als Ort, war der musikalische Schmelztiegel dieses an Krautrock und Off-Rock reichen Soundkosmos welches mit Elektronik und Jazzelementen verfeinert wurde. In diesem Fahrwasser konnten sich Bands wie Console, Tied and Tickled Trio, Lali Puna etc… heraus entwicklen. Viele dieser Bands waren auf dem inzwischen eingestellten Musiklabel Hausmusik vertreten, das oft im Zusammenhang mit der Band erwähnt wird, auch wenn sie nur einzelne Samplerbeiträge (darunter eine Koproduktion mit Calexico) auf diesem Label veröffentlicht hatte. Nach dem Ausstieg von Martin Gretschmann im Jahr 2014, der maßgeblich für die elektronische Ausrichtung der Band bei den davor entstandenen Alben verantwortlich war erschien noch unter seinem Einfluß das achte Studio Album der Band „Close to the Glass“ beim Label City Slang. Das am 29. Jänner 2021 erschienene „Vertigo Days“ überzeugt mit einer Vielschichtigkeit die in der DNA der Band irgendwie eingeschrieben scheint, und Nummern wie „Ship“, das melancholische „Sans Soleil“ oder „Night’s too dark“ erheben sich in jene Sphären des Musikgenußes wo die Musik bei weitem mehr ist als die Summe ihrer einzelnen Teile. „Vertigo Days“, auf deutsch am besten mit „schwindelige Tage/ schwindelige Zeiten“ übersetzt, ist auf Morr Music, afterhours JP & dem neuen Label der Band „Alien Transistor !“ erschienen.

Kreisky ‚Atlantis‘ – Album Review

Kreisky sind: Franz Adrian Wenzl: Stimme, Orgel, Synthesizer. Martin Max Offenhuber: Gitarre, Saz, Chor. Helmuth Brossmann: Bass, Gitarre, Chor. Klaus Mitter: Schlagzeug, Percussion.

Kreisky erzählen auf ihrem neuen Album „Atlantis“ kleine Kurzgeschichten, die von ihrem Frontmann Franz Adrian Wenzl mal trocken mal leidenschaftlich rezitiert werden. Kreisky nehmen Anleihe am Alltäglichen, Banalen und heben es in erzählerische Weise auf ein neues Niveau wo sich das Böse und das Blöde, das Kluge und das Kitschige (wie im echten Leben!) stets sehr nah sind. Diese Überschneidungen werden auch musikalisch ins rechte Licht gerückt. „Atlantis“ ist die bis dato musikalisch wie textlich ausgefeilteste und vielseitigste Platte dieser österreichischen Band. Mal krautig, mal rockig brechen die Gitarren und das Schlagzeug über einen herein. Die „Großmeister des Grant“ haben sich im deutschen Sprachraum eine feste Fangemeinde aufgebaut. Auch auf ‚Atlantis‘ werden weder Hamburger Schule- noch Austropop- Schubladen im klassischen Sinn bedient. Zu schräg scheint der Soundkosmos dieser sich der skurrilen Poesie verschriebenen Band zu sein. Selbst, wenn man konzentriert zuhört, fragt man sich beim ersten Mal Hören des Albums mitunter, wo man da eigentlich gerade hineingeraten ist. Ein Poolbesitzer diagonstiziert dem Nachbarsjungen gleichmal „ADHS“. In der heimlichen Schmachthymne „Kilometerweit Weizen“ wird schlußendlich ein Außerirdischer verprügelt.

In „Ein Fall fürs Jugendamt“ klärt der Vater seinen Sohn gleichsam darüber auf, dass er es im Leben zu nichts bringen wird. So ehrlich muss der Vater leider sein. Der krautrockigste Track „Meine Zunge ist leer“ wird von Wenzel’s Suche nach der Sprache im echohaften Raum auf eine 6 Minuten Nummer hochgesteigert. Noch auf keinem anderen Kreisky Album harmoniert das an tragischen Geschichten nicht arme Album besser mit der Musik der 4 köpfigen Band. Dafür zeigte sich auch der Ex-Bassist Gregor Tischberger als Co-Produzent und mehr als taugliches fünftes Rad am Wagen mitverantwortlich. Im letzten Lied „Wenn einer sagt“ kann man auf die skurrile poetische Welt Kreisky’s auf das Banale anstoßen denn das Album endet ungewöhnlich stimmig und versöhnlich, erzählt von einer Welt in der der eigene Dreck schließlich nur einem gehört. Einem selbst. Dafür gibt’s eine dreckige Bewertung von 4/5 Sternen. ★★★★☆ Hörenswert. Am 13. 4. 2021 ist Kreisky (so es durch Covid 19 möglich ist) im Dom im Berg in Graz live zu erleben. Weitere Live Termine: 18.3. Dornbirn Spielboden | 19.3. Salzburg ARGE | 20.3. Linz Posthof | 14.4. Wien Rabenhof

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