Public Memory – Ripped Apparition

Robert W. Toher, der schon in den 90′ern musikalische Erfahrungen in der Punkszene gesammelt hat und dann über verschiedene musikalische Projekte (Apse, ERAAS) 2016 sein erstes Soloalbum “Wuthering Drum” auf felte records veröffentlichte stammt ursprünglich aus Brooklyn, New York. Sein nun drittes Studioalbum, welches am 20. November 2020 ebenfalls unter dem moniker “Public Memory”auf felte records veröffentlicht wird trägt den Titel “Ripped Apparition“, was auf deutsch soviel wie zerissene Erscheinung bedeutet und ganz gut zum Sound des Solokünstlers passt.

The dreamy electronic project of Robert Toher, Public Memory’s dense collages of dub, Krautrock and trip-hop explore loss, dreams and shared nostalgia. (allmusic.com)

Reduzierte elektronische Beats, ein, zwei Synthesizer, Field Recordings und Tohers’ eingängiger Gesang stülpen sich mitunter auf ein Garage-Drumgerüst wie bei dem Song “Epigone”. Toher’s reduzierte Arbeitsweise nimmt anleihen an Krautrock und mischt gekonnt Triphop Elemente mit dubigen Basslines (Track: Bad Orbit). In “Midsummer Shadow” wird einmal mehr sein lyrisches Talent erkennbar. Formal schließt Toher zwar an die beiden Vorgängeralben an, erfrischt
aber wieder mit seinem Feingefühl für eindringliches Songwriting. Ein Album dessen mystische Stimmung, ein reduzierter Soundkosmos und die
bittersüße New Wave Ästhtetik nicht nur gut in das Corona Jahr
2020 passen.

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