Zoom Livetrak L-8 Mischpult

Irgendwie habe ich schon länger darauf gewartet, dass jemand und vielleicht auch die Marke Zoom (bekannt für seine Handheld Recorder) eine kleinere Version ihrer Mischpulte Livetrak L-12, L20 oder L-20R auf den Markt bringt. Nun ist es da. Das Livetrak L-8 und überzeugt aufgrund seiner Kompaktheit, der möglichen Mobilität des Gerätes und des Funktionsumfangs (vor allem für Podcaster).

Zoom Livetrak-8

Das L-8 bietet 8 Kanäle, davon sind 6 Mikrophon XLR Mono Kanäle und ein Stereo Klinkenkanal, der bei Bedarf auch via TRS Kabel zu einem USB Kanal wird, an dem ihr euer Handy anschließen könnt, um externe Anrufer für euren Podcast zuzuschalten. Mit Hilfe der Mix-Minus-Funktion lassen sich bidirektionale Rückkopplungen, die bei der Kommunikation mit dem Anrufer auftreten können, direkt verhindern. Daneben befinden sich auf dem Mischpult 6 zuweisbare Sound Pads, die für Intro- oder Werbejingles verwendet werden können. 4 Kopfhörerausgänge bieten euren Gästen die Möglichkeit alles mitzuhören.

Für Musiker und kleine Bands ist wohl der bereits aus den Vorgängern bekannte interne SD Recorder und die Möglichkeit das Gerät als 12-In / 4-Out USB Audio Interface zu verwenden ein Grund bei dem kleinsten Bruder der Livetrak Serie zuzuschlagen. Gerade für kleinere Gigs oder bei Verwendung im Proberaum ist die Portabilität des Gerätes ein großer Vorteil. Das Zoom Livetrak L-8 kann auch via vier Typ-AA-Batterien oder einem mobilen USB-Akku betrieben werden. Falls der Akku versagt, wird automatisch auf die Batterien zurückgegriffen. Die Laufzeit des Akkus beträgt ca. 2,5 Stunden.

Das Zoom Livetrak L-8 wird ab Winter 2019/2020 erhältlich sein und umgerechnet 449,- Euro kosten. Da ist der Preissprung zum größeren Bruder, dem Livetrak L-12 mit 499,- Euro, kein großer mehr. Für Musiker lohnt sich also der Vergleich, wobei Podcaster wohl eher beim Livetrak L-8 zuschlagen werden.

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