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Ein Berg irgendwo in der Steiermark und die Menschen die im Schatten des Berges leben, das ist so ungefähr der Plott des Romandebut’s der in Graz geborenen Autorin Marie Gamillscheg. Dabei geht es um den vergangenen Reichtum, den der Berg und sein Erz für die Region bedeutet hat und nun, nachdem viele Menschen aus der Region weggezogen sind, geht es um den tagtäglichen Kampf der verbliebenen BewohnerInnen und dem Zurechtkommen in ihrer Welt. Manche wollen aus der tristen Umgebung wegziehen, andere verschlägt es gerade aus solchen Gründen dorthin. Dazwischen steht ein Bürgermeister der öfter auf Kur als in der Stadt zugegen ist oder die Wirtin des Gasthauses ‚Espresso‘, die selbst spürt, dass sie das kleine Grüppchen von Bewohnerinnen irgendwie zusammenhält, den sozialen Kitt darstellt. Dabei nimmt die Autorin den Leser mit in eine allmählich verschwindende Welt.

Vielstimmig und untergründig erzählt ihr Debüt von einer kleinen Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines großen Bergs und vom Glanz des Untergangs wie des Neubeginns.Die Aushöhlung eines Berges durch den Abbau von wertvollen Gesteinen ist das prägende Thema dieses Buches. Der zeitweise Wohlstand eines am Fuße des Abbaugebietes liegenden Dorfes und der anschließende, langsame Niedergang der Siedlung durch die Ausbeutung der Natur werden dramatisch von der jungen Autorin geschildert. Die geplünderte Landschaft bedroht nun die Bevölkerung und ihr Leben durch einen möglichen Zusammenbruch der alten Stollen.

Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz. Lebt in Berlin, arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT Campus. 2015 u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz und New German Fiction Preis. 2016 Klagenfurter Literaturkurs und Arbeitsstipendium des Berliner Senats, 2017 Aufenthaltsstipendium in Schöppingen. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (u.a. Edit, Lichtungen, Poet, Literarische Welt).

„Alles was glänzt“ – das Romandebüt von Marie Gamillscheg ist im Luchterhand Verlag erschienen.

Literatur

Eigentlich ist jetzt wieder Zeit sich auf den Frühling zu freuen. Zwar sind die temperaturen in Graz nach wie vor eher bescheiden doch hat man sich vielleicht ja schon was vorgenommen bezüglich Neugestaltung des eigenen Balkons oder einer Grünfläche hinterm Haus. Hier und bei anderen Aktivitäten im Grünen hilft der Verein Forum Urbanes Gärtnern mit mehreren Zweigstellen in Graz. Auf einer Karte sind die Gemeinschaftsgärten der Stadt verzeichnet, es gibt Hilfestellungen bei Anträgen für eine brachliegende Fläche wie des öfteren auch Aktivitäten im öffentlichen Raum, um das urbane Garteln noch salonfähiger zu machen. Einen Überblick über die Aktivitäten des Vereines gibt dieses Video vom Transition Day 2017 im Zuge des Lendwirbel-Festivals:

 

Ich persönlich werde mich an die Gestaltung meines Balkons machen, freu mich darauf Kräuter und Pflanzen einzusetzten und werde auch ab und an bei einem Gartenprojekt in Graz, St. Peter vorbeischauen um meine Skillz zu verfeinern und dem Gemüse beim Wachsen zuzusehen.

 

öffentlicher Raum

Ein befreundeter Musiker meinerseits hat sein Archiv online gestellt. Das Label Natal Records gibt es seit dem Jahr 2001 und einige Alben sind auf der Webseite frei als Download verfügbar. Stöbern zahlt sich dementsprechend aus. Die Files sind im RAR-Format erhältlich und geben einen guten Überblick über das Schaffen von Thomas Weghofer, über eigene Releases wie auch über Kooperationen die über die Zeit entstanden sind.

Musik

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Die Band von meinem Bruder spielt ein Konzert im SUB und ich habe die Ehre danach Platten aufzulegen. Wann? 23.3.18 Wo? SUB Graz Beginn: 20 Uhr

Bands:

ILUN (Alternative/ Graz)
ilun.bandcamp.com

JURI GABORI (Indie/ Graz)

DON FINITO (Alternative/ Graz)

DJ Set:

GOING LIKE A GHOST (Graz)

VEREINSINTERNE VERANSTALTUNG!

Konzert

vielleicht eine Anregung für mich wieder mal ins Museum zu gehen…?

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Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl

1887 revolutionierte der deutsch-jüdische Emigrant Emil Berliner von den USA aus die Populärkultur. Mit seiner Erfindung des Grammophons und der Schallplatte begann das Zeitalter der globalen Massenunterhaltung. 100 Jahre lang waren Schellack und Vinyl die Tonträger der großen Emotionen, der Utopien und Katastrophen, der Illusionen und Hoffnungen des 20. Jahrhunderts. Sie sind zugleich ein Produkt jüdischer Musikschaffender und ein Spiegel jüdischer Geschichte. Jukebox. Jewkbox! ist eine Reise durch die Welt der Musik, die manches Leben verändert hat.

Eröffnung: Mi, 07.02.2018,18 Uhr
Ausstellungsdauer: 08.02. – 23.04.2018 

Wo? GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz
Eine Ausstellung des Jüdischen Museum Hohenems.
Kurator: Hanno Loewy (Hohenems), Gestaltung: atelier stecher (Götzis)
Umsetzung GrazMuseum: Annette Rainer, Martina Zerovnik

Ausstellung

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Ilun, das ist die Band meines Bruders, die nun zum ersten mal im Studio war um ein paar ihrer Nummern einzuspielen. Ein kleiner Vorgeschmack auf ihre Kunst bietet ihr neu eingerichteter Bandcamp Account. Fabian Linder (Bass & Keys), Wolfgang Rosenberger (Schlagzeug) und Jürgen Kahr (Gitarre) erzeugen ihren ganz eigenen Sog in ihrer Musik. Dabei ist nichts Überflüssiges an ihren Songs zu finden.

 

Die Jungs bringen es stets zuwege die Dramatik eines Songs auf den Punkt zu bringen und somit liefert hier die Musik der Band vielschichtigen instrumentalen Noiserock aus Graz. Live zu sehen sind sie im März im alternativen Vereinsbeisl SUB sowie in weiterer Folge bei einem geplanten Konzert im Musichouse.

 

Musik