Kategorie: Kunst

Das Schaumbad, eine Ansammlung verschiedener Atelierräumlichkeiten für KünstlerInnen in Graz öffnet aufgrund seines 10jährigen Bestehens seine Pforten und aus diesem Grund sei diesmal einfach mal der Infotext von der Webseite schaumbad.mur.at übernommen:

RENDEZVOUS IM BAD

10 Jahre Schaumbad!

Samstag 1.9. um 19:00 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung mit Landesrat Mag. Christopher Drexler

Moderation: Karl Grünling

Von 19.00 – 05.00 Uhr findet zum Jubiläum 10 Stunden am Stück ein fulminantes Programm mit Performances, Acts und Aktionen statt.

Mit: Jojo Emeka / Gäste, DJ Don Finito,  Alexandra Gschiel / Eva Ursprung, Karl Grünling, Richie Herbst, Orhan Kipcak, Stefan Lozar, Keyvan Paydar / Takuto Fukuda, Perspektive, Igor F. Petković / Max Gansberger, Robert Riedl, Stroblak / Michael Jordan / Gäste, The Striggles, Markus Wilfling / Bernd Rehn, zweite liga für kunst und kultur, uvm.

Wir treffen uns zu selten. Immer wieder schicken wir uns Mails und verfolgen uns auf Twitter, Facebook und Co. Aber wann haben wir uns das letzte Mal gesehen? Schluss damit: Wir treffen uns im Bad!

Den 10. Geburtstag des Schaumbads nehmen wir als Anlass für ein
neues Format: Rendezvous im Bad. Künstler*innen werden aus der
„Außenwelt“ ins freie Atelierhaus eingeladen, um hier ganz real mit
Kolleg*innen Hand anzulegen, Gedanken auszutauschen, zu gestalten, zu kochen und gemeinsam an einer besseren, solidarischeren Welt zu arbeiten. Spartenübergreifend, über verschiedene Kulturen und Zugänge hinweg. Solche, die sich schon gut kennen, die sich einmal flüchtig kennen gelernt haben, oder deren Arbeit bewundernd aus der Ferne verfolgt wird. Konkurrenz war gestern, wir gehen es gemeinsam an! Innerhalb dieses im Team kuratierten Micro-Festivals öffnet das Schaumbad die Türen weit, über zehn Tage bilden sich hier kreative Arbeitssituationen. Die Resultate dessen werden am Ende in einer Ausstellung gezeigt.

Künstler*innen in der Ausstellung: Elisabeth Gschiel (AT) & Kate Howlett-Jones (UK/AT), Franz Konrad (AT) & Shir Leib (IL), Stefan Lozar (AT) & David Leitner (AT), Niki Passath (AT) & Francis Willm (FR), Keyvan Paydar (IR/AT) & Takuto Fukuda (JP/CA), Igor F. Petković (AT) & Max Gansberger (AT), Marina Stiegler (AT) & Verónica Córdoba (AR), Stroblak (AT) & Michael Jordan (DE), Markus Wilfling (AT) & Bernd Rehn (AT/MX)

Kuratiert von Iris Kasper und Stefan Lozar

Ausstellungsöffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14:00 bis 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

Ausstellung und Veranstaltungsreihe im Rahmen des Architektursommer Graz.

Programm:

Mittwoch 15.08. von 10:30 bis 18:30 Uhr: Workshop „FEM.CLAY / ARCHAIC MEETS CONTEMPORARY“
Empowernder Modellier-Workshop mit Verónica Córdoba (AR) und Marina Stiegler (AT)
Inspiriert von der Formen- und Symbolsprache weiblicher Figurinen
lateinamerikanischer und präkolumbianischer Kulturen werden wir persönliche kleine Figurinen aus Ton modellieren. Die Werke werden nach einer Trocknungsphase gebrannt und können dann mitgenommen werden.
€ 70.- Kurskosten zuzüglich € 10.- pro Person für Material/Brennkosten
Anmeldung bis zum 12.08.
Marina Stiegler: marinaonearth@gmx.at/ Tel: 0650-2001783

Donnerstag 23.08.2018 von 10:00 bis 15:00 Uhr: Workshop „THERAPIE SCHWEISSEN“
Workshop mit Franz Konrad und Stefan Lozar
Der etwas andere Schweisskurs für Anfänger*innen und interessierte Menschen, die neben praktischen Übungsbeispielen und ein wenig Theorie auch mit etwas Selbstgemachtem, wie einem Möbelstück, nachhause gehen.
€ 50.- Kurskosten. Bitte am besten in einem Overall und mit geschlossenem Schuhwerk kommen, dicke Handschuhe und Schutzbrille wären von Vorteil.
Anmeldung bis zum 16.08.
Stefan Lozar: 7lozi1@gmx.at / Tel: 0699/18172605

Dienstag 21.08.2018 um 19:00 Uhr: Eröffnung der Worklabs
Offene Diskussionsplattform
Painting the Sound – Live Performance von Georg Dinstl und Band „Love Icons“
Dj Liquid Sky and friends

Sonntag 30.09.2018 um 11:00 Uhr: ART BRUNCH IM BAD
Künstler*innengespräche und Führung durch die Ausstellung
13:00 Uhr: WÄLDER oder lieder vom sozialen abstieg
eine Performance von zweite liga für kunst und kultur

Samstag 06.10.2018 von 17:00 bis 1:00 Uhr: FINISSAGE UND ORF – LANGE NACHT DER MUSEEN
18:00 und 20:00 Uhr: Ausstellungsrundgang
17:00 bis 1:00 Uhr: Risograd – Offene Druckwerkstatt
21:00 bis 1:00 Uhr: konzeRRRt und Dj-Line / hosted by Grrrls 

Mit Unterstützung von Bundeskanzleramt Kunst, Stadt Graz Kultur, Land Steiermark Kultur, Bezirksrat Gries.

Beteiligte KünstlerInnen: Alexandra Gschiel, Edda Strobl, Elisabeth Gschiel, Eva Ursprung, Franz Konrad, Igor F. Petković, Iris Kasper, Karl Grünling, Keyvan Paydar, Marina Stiegler, Markus Wilfling, Niki Passath, Orhan Kipcak, risograd, Robert Riedl, Stefan Lozar, zweite liga für kunst und kultur

Ausstellung Kunst Medienkunst

Anja Plaschg, alias Soap & Skin gehört wohl zu den außergewöhnlichsten Musikexporten, die das Musikland Österreich die vergangenen Jahre hervorgebracht hat. Die 1990 in der Steiermark geborene Musikerin und Schauspielerin legt nun – nach „Lovetune for Vacuum“ und dem 2012 veröffentlichten „Narrow“ – ihr 3. Studioalbum nach und bietet mit der Single „Heal“ einen ersten Vorgeschmack auf das im Oktober erscheinende Album „From Gas to Solid- you are my friend“. Das Video, welches von Ioan Gavriel & Anja Plaschg gedreht wurde zeigt dabei eine karge Landschaft während Soap & Skin dazu mit der Unterstützung von Bläsern zärtlich hauchend ein „Do we heal?“ als Refrain zum Besten gibt. Viele Kommentare meinen auch, dass es bei Anja Plaschg eine stete Weiterentwicklung ihrer Musik gibt und gleich einem Björk Video taucht Anja Plaschg auch immer wieder in der Landschaft kurz auf. Das Klavierarrangement trägt einen mit über diese karge Gegend und während eine Kinderstimme zum Schluß des Stücks ein „I have no fear“ zum Besten gibt, bewegt sich die Kamera langsam von Anja Plaschg weg. Aber seht selbst.

Das neue Album erscheint am 26. 10 2018 und kann bereits jetzt vorbestellt werden.

Kunst Musik

Diana Hyslop lebt und arbeitet in Johannesburg, Südafrika. Sie ist Teil der Bag Factory Artist Studios. In ihren mid-20ern arbeitete sie für Marvel Comics London. Hier ein kleiner Auschnitt ihrer Arbeit mit dem Titel „Upside Down“ aus dem Jahr 2015.

Our upside down world – 152 x 122cm | oil on canvas | 2015 © Diana Hyslop

„Largely informed by comics and film, Hyslop’s work explores magical realism and a universe of possibilities in which unexpected combinations are viable, all co-exist, and where everything can happen at once.“

In Another World – 100cm x 100cm | oil on canvas | 2015 © Diana Hyslop

 

When I am feeling upside down – 64 x 48 | oil on canvas | 2013 © Diana Hyslop

 

Weitere Bilder und Infos über die Malerin finden sich auf ihrer Homepage: https://dianahyslop.com | gefunden über den Art & Culture Blog Thefourohfive.com

Kunst Malerei

Also ich bin großer Indie Fan. Das gilt neben Film und Fernsehen, Musik und Literatur auch für die Welt der Computerspiele, wobei meine Generation mit dem Videospiel an sich groß geworden ist. Wenn ich an „Monkey Island“ denke werde ich nostalgisch und sowieso gab es da eine Entwicklung von einer Atari Konsole (die ich gerne noch in meinen Fingern hätte), einem darauf folgenden Nintendo Entertainment System wo Mario und Zelda gezockt worden sind und einem Amiga 500 der schließlich einem Windows PC weichen musste. Meine Generation wurde geradezu von den Spielen angezogen. Man denke an Lemmings, Strategiespielen wie ThemePark oder actionlastigen Titeln wie Magic Carpet oder den Anfängen wie Prince of Persia. Und deshalb werde ich ab nun auch manchmal von dem einen oder anderen Spiel berichten.

Die Welt der Indie-Spiele ist noch eine relativ neue und junge. Indiependent Spiele sind kleine Perlen am Firmament der Spieleindustrie, die sich über die Zeit zur bestverdienenden Medienbranche hochgarbeitet hat. Aber man kann obgleich der Spielegenres der großen Medienhäuser wie EA Soft, Ubisoft und der weiteren manchmal auch verzweifeln. Nur wenige anspruchsvolle Titel, die einer neuen Spieleidee folgen werden umgesetzt. Dagegen halten die kleinen Spielestudios mit ihren Nischenprodukten.

Eine dieser Perlen für mich ist das postapokalyptische Overland, das bereits 2016 als First Access veröffentlicht worden ist und welches es auf itch.io zu kaufen gibt. Die Handlung ist einfach erklärt. Nach einer großen Katastrophe kämpft die Menschheit ums Überleben, eine extrem aggressive außerirdische Spezies hat es sich zur Aufgabe gemacht die Menschheit auszurotten. Klingt anfangs nach etwas, dass man vielleicht kennt, überrascht Overland mit rundenbasiertem Strategiespiel, viel Mausgeglicke und macht rasch süchtig. Ziel des Spieles ist es, durch ein postapokalyptisches Amerika die Westküste zu erreichen, wo es angeblich eine friedliche Enklave gibt. Man übernimmt die Rolle eines Menschen, der mit wenig mehr als sich selbst auf den Weg macht. Die außerirdische Rasse hält sich in den ersten Leveln noch recht mit Angriffen zurück, aber mit Fortdauer des Spieles wird es immer schwieriger die prozedural erstellten Miniwelten heil zu überstehen. Es geht primär darum Entscheidungen zu fällen, die im Extremfall zwischen Tod und Leben der Spielfigur entscheiden. Man kann Allianzen mit anderen Menschen und auch Tieren eingehen aber hauptsächlich ist man damit beschäftigt sein Leben zu retten, Benzin für die bereitstehenden Fahrzeuge zu sammeln und das eine oder andere Medipack zu sammlen und zu verwenden.

Overland überzeugt durch die Einfachheit des Spielgedankens, schöner Musik- und Soundkulisse, wunderschöner 3D Polygongrafik und ist spielerisch eine Herausforderung, der man sich gerne und öfters stellt. Das Spiel wird von dem Softwaredevelopper Finji entwickelt. Finji wurde von Adam and Rebekah Saltsman 2006 gegründet und ihr Headquater liegt in Michigan in den USA.

# Link zur Overlandhomepage. # Link zu Itch.io. # Link zum Game Developper Finji

Indiegame Kunst

Ich freue mich sehr, dass ich Ende Juni die Möglichkeit haben werde mit der Modedesignerin Petra Gilgenbach ein Gespräch zu führen. Ein gespräch über ihre Arbeit, ihr Workpensum und andere Fragen werden im Raum stehen. Natürlich heißt das wieder sich ein wenig in den Bereich der Mode und des Designs einzulesen, aber ich bin, so glaube ich, gut vorbereitet.

Kunst

Das Bruitversum ist ein Netlabel von Doktor Nachtstrom (FM4/House of Pain) und Gert Brantner. Dabei widmet sich das Label den verspielteren Auswüchsen elektronischer Musik. Drone und Noise sind elementare Elemente der Veröffentlichungen auf bruitversum. Das französische Wort ‚bruit‘ kann mit Begriffen wie Geräusch, Klappern, Rauschen oder Kinderlärm, übersetzt werden. Konzeptalben von Musikern wie Herwig Holzmann oder Doc Nachtstrom sind dabei entstanden. Der neueste Release (ein Re-Edit) ist ein Konzeptalbum des Soundkünstlers Tomoroh Hidari.

Das Album mit dem etwas sperrigen TItel „13 Objects Or: A Dadaist, A Surrealist And A Group Of Random Bystanders Marvel At The Ferocious Whateverism Of The ‚Pataphysician.“ stellt zu den 3 Tracks des Releases alle Sounds (31 an der Zahl) zur Weiterverwendung als zusätzlichen Download zur Verfügung und sieht sich in der Tradition der ‚Musique concrète.‘

„13 Objects was made completely from the sounds of various house-hold items recorded as „found sounds“. Post-modern ‚pataphysic popular music in the guise of music concrète.“

 

Kunst Musik