Kategorie: Kunst

Das Bruitversum ist ein Netlabel von Doktor Nachtstrom (FM4/House of Pain) und Gert Brantner. Dabei widmet sich das Label den verspielteren Auswüchsen elektronischer Musik. Drone und Noise sind elementare Elemente der Veröffentlichungen auf bruitversum. Das französische Wort ‚bruit‘ kann mit Begriffen wie Geräusch, Klappern, Rauschen oder Kinderlärm, übersetzt werden. Konzeptalben von Musikern wie Herwig Holzmann oder Doc Nachtstrom sind dabei entstanden. Der neueste Release (ein Re-Edit) ist ein Konzeptalbum des Soundkünstlers Tomoroh Hidari.

Das Album mit dem etwas sperrigen TItel „13 Objects Or: A Dadaist, A Surrealist And A Group Of Random Bystanders Marvel At The Ferocious Whateverism Of The ‚Pataphysician.“ stellt zu den 3 Tracks des Releases alle Sounds (31 an der Zahl) zur Weiterverwendung als zusätzlichen Download zur Verfügung und sieht sich in der Tradition der ‚Musique concrète.‘

„13 Objects was made completely from the sounds of various house-hold items recorded as „found sounds“. Post-modern ‚pataphysic popular music in the guise of music concrète.“

 

Kunst Musik

Alfred Lenz arbeitet gern mit kleinen Motoren und schafft so neue Bewegungs- und Rythmusabläufe in seiner Kunst die teils für Erstaunen und auch den einen oder anderen Schmunzler sorgen. Stets bemüht, sich einen ironischen Seitenhieb nicht zu verkneifen ist er bestrebt seinen Werken eine gewisse pointierte Note mit auf den Weg zu geben. Bei der ‚cloud dance company‘ handelt es sich um eine motorisierte Installation die dem Betrachter das Schweben von Wolken auf blauem Hintergrund suggeriert.

 

weitere Informationen: http://alfredlenz.com

Kunst

»Farbe und Form sind unzertrennlich« – das Motto der diesjährigen Ausschreibung ist einem Zitat von Joseph Binder entlehnt, das die Grafiker des Grazer Büros Bruch–Idee&Form zur Gestaltung des visuellen Auftritts des JBA18 inspiriert hat.

Der Joseph Binder Award (JBA) ist der einzige international ausgeschriebene österreichische Designwettbewerb im Bereich Grafikdesign & Illustration. Heuer wird er zum 14. Mal von designaustria durchgeführt. Der Award ist nach dem österreichischen Designer Joseph Binder (1898–1972) benannt, der mit seiner eindrucksvollen Formensprache das Grafikdesign in seiner Heimat und später auch in den Vereinigten Staaten revolutionierte. Joseph Binders Grundsatz lautete:

»Im Design hat alles eine Funktion. Design hat die Funktion der Darstellung. Design hat die Funktion der Kommunikation. Design hat die Funktion der Motivierung.«

DesignerInnen, IllustratorInnen und Agenturen sowie Studierende aus aller Welt sind eingeladen, ihre Arbeiten einzureichen. Die Einreichungen werden in dreizehn Kategorien begutachtet: Corporate Design, Kommunikationsdesign, Informationsdesign, Schriftgestaltung, Plakatgestaltung, Editionsdesign, Verpackungsgestaltung, Screen Design, Buchillustration, Medienillustration, Werbeillustration, Illustration in anderen Anwendungen und Design Fiction (d.h. auftragsunabhängige Projekte, Studienprojekte und Konzepte). Die besten Arbeiten gewinnen im November 2016 Trophäen sowie Geldpreise, werden in einem Katalog veröffentlicht und in einer Ausstellung im designforum Wien und in weiteren europäischen Städten präsentiert.


Internationale Jury 2018
Susanne Breitfeld, Kommunikationsdesignerin, Mainz/Deutschland
Markéta Cole, Grafikdesignerin, Prag/Tschechien
Peter Diamond, Illustrator, Wien/Österreich & Kanada
Bärbel Fritz, Kommunikationsdesignerin, Zürich/Schweiz
Francesco E. Guida, Kommunikationsdesigner & Professor, Mailand/Italien
Christina John, Kommunikationsdesignerin, München/Deutschland
Boris Kochan, Kommunikationsdesigner, München/Deutschland
Torsten Meyer-Bogya, Kommunikationsdesigner, Kiel/Deutschland
Erich Monitzer, Typograf, Wien/Österreich
Olaf Mühlmann, Grafikdesigner, Paris/Frankreich
Daniela Olejníková, Illustratorin & Grafikdesignerin, Bratislava/Slowakei
Hugo Puttaert, Grafikdesigner, Brüssel/Belgien
Jesper von Wieding, Strategic Creative Director, Kopenhagen/Dänemark


Preisverleihung

In allen Kategorien werden Trophäen – das schon legendäre in Glas gegossene Papierknäuel, Sinnbild für den kreativen Gestaltungsprozess – in Gold, Silber und Bronze vergeben. In der Sonderkategorie Design Fiction kommen Geldpreise in der Höhe von insgesamt 6.000 Euro zur Vergabe. Die feierliche Preisverleihung, Präsentation des Katalogs mit den Siegerarbeiten und die Eröffnung der Ausstellung finden am 8. November 2018 im designforum Wien im MuseumsQuartier statt.

Alle Details zum Joseph Binder Award 2018 siehe JBA18-Website bzw. gibt es hier die Ausschreibung.

Infos zum Joseph Binder Award 2016 und Joseph Binder Award 2014.

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gefunden via Creative Industries Styria

Design Kunst Wettbewerb

Tammy Nguyen arbeitet multiexploral, sie vermischt Mythen mit Wissenschaft und daraus entstehen unter anderem diese künstlerischen Bücherobjekte. Ihre Arbeiten an diesen Büchern oder Schriftskultpuren sind sehr verspielt und da ich mich im Moment auch aus einer persönlichen Leidenschaft wieder mehr mit dem Buchbinden beschäftige bin ich auf ihre sehr eigenen Kreationen gestoßen. Nähere Informationen finden sich auf ihrer Webseite: http://www.tammy-nguyen.com Momentan lebt und arbeitet sie in New York.

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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)

Kunst

In Frankreich, in der kleinen Stadt Angoulême findet gerade das größte Comicfestival Europas statt. Zwischen dem 25. und 28 Jänner kann man sich beim Festival International de la Bande Dessinée Comics, Graphic Novels und alle Spiel- und Lesearten dazwischen zu Gemüte führen. Eine Longlist für den begehrten großen Preis des Festivals gibt es auch. Einige der Titel sind bereits auf Deutsch erschienen oder für das kommende Jahr angekündigt, nähere Infos finden sich auf comic.de

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Die kleinere Spielart für Österreich ist das NEXTCOMIC Festival in Oberösterreich. Dieses findet 2018 in Linz, Alkoven, Steyr, Steyrmühl & Traun statt. Das Motto dieses Jahr ist die Umdeutung bzw. Neuinterpretation des bekanntesten Werkes von Lewis Caroll „Alice im Wunderland“. Dazu gibt es Workshops und KünstlerInnen sind dazu aufgerufen im Festivalzentrum OÖ. Kulturquartier  (Linz) einzelne Kapitel von Alice im Wunderland künstlerisch zu adaptieren bzw. zu interpretieren.

Daneben bietet das ambitionierte Festival das Vertiefen und Schmöckern in die vielfätige Welt der Comickunst.

 

Das NEXTCOMIC-Festival zeigt die Comickunst abermals von ihrer vielfältigen Art – von Graphic Novels, Kunstcomics, digitalen Comics, über Artverwandtes wie Graffiti, Illustration, Karikatur, Cartoon, Animationsfilm.

Internationale ComiczeichnerInnen wie Akvile Magicdust aus Litauen, Moki (Deutschland) oder die studierte Malerin und Filmemacherin Maya Yonesho (Japan) werden zugegen sein. Ein weiterer Schwerpunkt sind Comics und Karikaturen aus Österreich. Hier werden KünstlerInnen wie Jackyl White & Eggy, Eva Teissl aka Johnny Geiger, Jasmin Rehrmbacher, die Ortweinschule Graz oder die Lohnzeichnergilde ebenfalls Werke zum Festivalmotto „Next to Alice“ abliefern.

NEXTCOMIC Eröffnung DO 15. März 18 Uhr im Festivalzentrum OÖ Kulturquartier, Ursulinenhof, Linz. Austellungsdauer: 16. – 24. März 2018 Homepage: http://www.nextcomic.org/ 

Ausstellung Kunst

Jeffrey Michael Austin ist ein Künstler und Musiker aus Chicago. Er hat unzählige Pfützen fotografiert und war von deren Reflexionen des Himmels oder Nachthimmels begeistert und um dieses zauberhafte „dahinschimmern“ zu erhalten hat er diese künstlichen Pfützen hergestellt.

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Puddle by Jeffrey Michael Austin
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Puddle by Jeffrey Michael Austin

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Puddle by Jeffrey Michael Austin

Seine Musik, die zum Beispiel auf Überlagerungen durch unzählige Samples wie auf dem Album „Anonym“ basieren sind verschachtelte Soundcollagen und in mühevoller Kleinarbeit enstanden. Über 500 Samples, meist Youtube User Sounds, sind in den 7 Tracks des Albums enthalten.

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aufmerksam geworden via dem Cultureblog Colosssal. Weiter Infos und Arbeiten des Künstlers finden sich auf seiner Webseite. http://www.jeffreymichaelaustin.com/

Kunst Musik