Monat: Februar 2018

Tammy Nguyen arbeitet multiexploral, sie vermischt Mythen mit Wissenschaft und daraus entstehen unter anderem diese künstlerischen Bücherobjekte. Ihre Arbeiten an diesen Büchern oder Schriftskultpuren sind sehr verspielt und da ich mich im Moment auch aus einer persönlichen Leidenschaft wieder mehr mit dem Buchbinden beschäftige bin ich auf ihre sehr eigenen Kreationen gestoßen. Nähere Informationen finden sich auf ihrer Webseite: http://www.tammy-nguyen.com Momentan lebt und arbeitet sie in New York.

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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)
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mixed media paperworks by Tammy Nguyen, (© Tammy Nguyen)

Kunst

Wenn am Schluss der ehemalige Polizist die Haupdarstellerin des Filmes, Frances McDormand, fragt ob sie dem möglichen Vergewaltiger etwas antun werden antwortet sie darauf, dass sie sich das ja noch während der Fahrt überlegen können. Diese Fahrt steht für mich für das Unvermögen einen Frieden mit der erlittenen Lebensgeschichte zu finden. Diese Fahrt ist stellvertretend für das Leben der Mildred Hayes und ihrem nicht versiegenden Schmerz über den Verlust ihrer Tochter, die verbrannt und vergewaltigt worden ist und dem Umstand geschuldet, dass das Verbrechen nicht aufgeklärt worden ist.

Davor ist ‚Three Billboards outside Ebbing Missouri‘ eine Geschichte einer Mutter, der es finanziell möglich ist drei Reklametafeln dafür zu verwenden um auf das Unvermögen der Polizei von Ebbing Missouri hinzuweisen. Three Billboards könnte dabei ein Western sein, dem Genre der Rache und der Wut.  Eine verschrobene Outsiderin wirbelt Staub auf, der Sheriff hat Krebs und richtet sich selbst, da er nicht von seiner Frau zu Tode gepflegt werden will. Er stirbt mitten unter seinen geliebten Pferden, schreibt Abschiedsbriefe und gibt sich dann die Kugel. Officer Jason Dixon ist ein rabiater Raufbold der aufgrund eines Ausrasters nach dem Tod des Sheriffs vom Dienst suspendiert wird und dessen Charakter meiner Meinung nach zu spät im Film an Tiefe gewinnt. Er ist ebenfalls ein Sonderling der mit seiner Mutter zusammenlebt und für den das Leben lange Zeit einfach nur schwarz und weiß ist.

Three Billboards outside Ebbing Missouri ist aber auch Sozialdrama und erzählt von einer Familiengeschichte die gar nicht ins Lot zu kriegen ist, da die Mutter am Tag des Verschwindens ihrer Tochter zu ihr im Streit sagt, dass es ihr schon recht ist wenn sie am Nachhauseweg vergewaltigt wird. Der Sohn versucht mit seiner Mutter und dem Verlust seiner Schwester fertig zu werden, der Vater hat eine Liebesbeziehung zu einer 19 Jährigen, die auf die ‚Pferde von Behinderten‘ aufpasst. Und da liegt auch der Charme des Filmes. Es sind die kleinen Bloßstellungen, das zur Schau stellen einer südstaatlichen Mentalität gepaart mit dem sarkastischen Humor der Hauptdarstellerin, wenn sie zum Beispiel dem Pfarrer Mitgliedschaft in einer Gang von Pädophilen unterstellt. Hier ist der Film stellenweise eine Komödie, aber Komödie passt zu diesem vielschichtigen Drama nicht ganz, es ist immer eine Humor der einen auch zum Nachdenken anregt und Fragen über Vergebung, Gerechtigkeit oder Hass aufwirft. Prädikat: sehenswert.

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Frences McDormand als Mildred Hayes for einem ihrer Billboards

Film

vielleicht eine Anregung für mich wieder mal ins Museum zu gehen…?

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Ein jüdisches Jahrhundert auf Schellack und Vinyl

1887 revolutionierte der deutsch-jüdische Emigrant Emil Berliner von den USA aus die Populärkultur. Mit seiner Erfindung des Grammophons und der Schallplatte begann das Zeitalter der globalen Massenunterhaltung. 100 Jahre lang waren Schellack und Vinyl die Tonträger der großen Emotionen, der Utopien und Katastrophen, der Illusionen und Hoffnungen des 20. Jahrhunderts. Sie sind zugleich ein Produkt jüdischer Musikschaffender und ein Spiegel jüdischer Geschichte. Jukebox. Jewkbox! ist eine Reise durch die Welt der Musik, die manches Leben verändert hat.

Eröffnung: Mi, 07.02.2018,18 Uhr
Ausstellungsdauer: 08.02. – 23.04.2018 

Wo? GrazMuseum, Sackstraße 18, 8010 Graz
Eine Ausstellung des Jüdischen Museum Hohenems.
Kurator: Hanno Loewy (Hohenems), Gestaltung: atelier stecher (Götzis)
Umsetzung GrazMuseum: Annette Rainer, Martina Zerovnik

Ausstellung

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Ilun, das ist die Band meines Bruders, die nun zum ersten mal im Studio war um ein paar ihrer Nummern einzuspielen. Ein kleiner Vorgeschmack auf ihre Kunst bietet ihr neu eingerichteter Bandcamp Account. Fabian Linder (Bass & Keys), Wolfgang Rosenberger (Schlagzeug) und Jürgen Kahr (Gitarre) erzeugen ihren ganz eigenen Sog in ihrer Musik. Dabei ist nichts Überflüssiges an ihren Songs zu finden.

 

Die Jungs bringen es stets zuwege die Dramatik eines Songs auf den Punkt zu bringen und somit liefert hier die Musik der Band vielschichtigen instrumentalen Noiserock aus Graz. Live zu sehen sind sie im März im alternativen Vereinsbeisl SUB sowie in weiterer Folge bei einem geplanten Konzert im Musichouse.

 

Musik